22. Mai 2017

Deutlicher Aufwärtstrend in der Lausitz

© Gruppe C

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Beim zweiten Rennwochenende des ADAC GT Masters auf dem EuroSpeedway Lausitz konnte Elia Erhart mit seinem neuen Team, der Audi Sport racing academy, einen großen Schritt nach vorne machen. So rückte die Mannschaft rund um den 29-jährigen Röttenbacher deutlich näher an die Rundenzeiten der Top-Teams heran. Zudem konnte auch der Anschluss zu den Punkterängen hergestellt werden.

„Wir können nach dem Wochenende auf dem Lausitzring ein äußerst positives Fazit ziehen. Die Entwicklungsarbeit, die wir seit dem Saisonauftakt in Oschersleben getätigt haben, hat durchaus Früchte getragen. Auch wenn sich der Aufwärtstrend noch nicht unmittelbar im Ergebnis wiederspiegelt, waren wir gerade vom Rennspeed her deutlich besser aufgestellt als noch vor drei Wochen. Das verspricht einiges für die weitere Saison“, resümierte Erhart zufrieden.

Bei idealen äußeren Witterungsbedingungen nahmen insgesamt 17 Teams mit Supersportwagen von sieben verschiedenen Herstellern die zweite Saisonstation des ADAC GT Masters unter die Räder. Dabei sollte sich schon im Qualifying ein Trend fortsetzen, der auch schon beim Auftaktwochenende zu verzeichnen war. „Das Feld ist unheimlich eng beisammen in diesem Jahr. Wir sprechen in den Top10 von einem Zeitenabstand von gerade einmal drei Zehntelsekunden. Auch auf den Rängen dahinter ist es ähnlich knapp. Aufgrund dieser Leistungsdichte ist es ganz schwer vorne hineinzufahren“, so Erhart, dessen Teamkollege Chris Höher im ersten Qualifying den 20. Startplatz belegte. Erhart wiederum positionierte den Audi R8 LMS im zweiten Qualifying auf dem 21. Rang.

In den Rennen sollte es für das Fahrerduo jedoch deutlich weiter nach vorne gehen. Obwohl es nicht einfach ist, auf dem EuroSpeedway Lausitz zu überholen, gelang der Mannschaft rund um Elia Erhart in beiden Läufen eine kleine Aufholjagd.

Im Samstagsrennen fuhr zunächst Erharts Teamkollege Höher einen starken ersten Stint und konnte sich in diesem bereits um einige Positionen nach vorne schieben. Auch Erhart kam in der zweiten Rennhälfte schnell zu seinem Rhythmus und konnte das Tempo der Konkurrenz mitgehen. „Wir waren zwischenzeitlich auf dem 15. Platz unterwegs. Leider haben wir in der Endphase des Rennens dann noch ein wenig eingebüßt, weil unsere Reifen etwas nachgelassen haben“, so Erhart, der letztlich auf dem 17. Rang die Zielflagge sah.

Im Sonntagsrennen zeichnete sich ein ähnliches Bild ab wie am Vortag, wenngleich Erhart dieses Mal den ersten Rennabschnitt übernehmen sollte. Der Mittelfranke lieferte sich tolle Duelle auf der Strecke und übergab den Audi R8 LMS nach einer imposanten Aufholjagd zu Rennmitte an seinen Teamkollegen Chris Höher. „Es war insgesamt ein sehr starkes Rennen von uns. Wir sind auf Platz 13 unterwegs gewesen und waren nicht weit weg von den Punkterängen. Leider sind wir dann eine Runde vor Schluss bei einem intensiven Zweikampf ins Kiesbett gerutscht und haben das Ergebnis nicht ins Ziel bringen können. Schade, aber von unserer reinen Rennperformance her sind wir dennoch absolut zufrieden“, so Erhart, der sich für die nächste Veranstaltung auf dem Red Bull Ring etwas ganz spezielles vorgenommen hat.

„Wir müssen einfach im Qualifying weiter an uns arbeiten, um hier ein paar Positionen weiter vorne zu stehen. Dann ist im Hinblick auf das Rennen alles möglich für uns“, so der Röttenbacher.

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