7. August 2018

Elia Erhart: „Aufwärtstrend am Nürburgring deutlich spürbar“

© Marko Tarrach

© Marko Tarrach

Nach einem eher schwierigen Saisonstart im ADAC GT Masters kommen Elia Erhart und sein Team EFP by TECE inzwischen immer besser zurecht. So konnte man beim Gastspiel auf dem Nürburgring einen weiteren bedeutenden Schritt nach vorne machen und den Aufwärtstrend damit erfolgreich bestätigen.

„Als komplett neu formiertes Team war schon vor dieser Saison klar, dass es gerade zu Beginn alles andere als einfach werden wird. Umso schöner ist es nun jedoch zusehen, wie wir uns wirklich von Lauf zu Lauf steigern. Gerade hier am Nürburgring war festzustellen, dass wir vom Grundspeed mit unserem Audi R8 LMS noch einmal deutlich zulegen konnten und wesentlich näher an die Spitzenfahrzeuge herangekommen sind. Insgesamt stimmt mich das extrem zuversichtlich für den Rest der Saison“, so Erhart.

Das Rennwochenende auf dem Nürburgring wurde vor allem von den hohen Außentemperaturen geprägt. Werte jenseits der 30-Grad-Marke stellten Mensch und Material vor eine große Herausforderung. Trotz der enormen Hitze galt es also einen einigermaßen kühlen Kopf zu bewahren.

Zunächst stand für Elia Erhart das erste Qualifying auf dem Programm. Der Röttenbacher konnte sich zwar erfolgreich auf die Bedingungen einstellen, mehr als der 33. Startplatz war am Ende jedoch nicht möglich. „Ich bin leider in meinen beiden schnellen gezeiteten Runden im Verkehr stecken geblieben und aufgehalten worden. Das ist extrem schade, denn bei diesem starken Feld braucht man eine perfekte Runde, um einigermaßen vorne mit dabei sein zu können. Es ist schon echt Wahnsinn, dass die ersten 31 Fahrzeuge innerhalb von einer Sekunde liegen.“

Im Rennen konnte Erhart dann deutlich zulegen. Gemeinsam mit seinem Teamgefährten Pierre Kaffer machte er einige Positionen gut und konnte auch von dem ein oder anderen Ausfall profitieren. Am Ende überquerte das Fahrerduo vom Team EFP by TECE auf dem 17. Platz die Zielflagge. „Wir haben alles gegeben und konnten uns gegenüber dem Qualifying doch deutlich steigern. Ich selbst hatte auf der Strecke rundenlang ein tolles Duell mit dem Audi R8 LMS von Land Motorsport, das extrem viel Spaß gemacht hat“, berichtete Erhart anschließend.

Am Sonntag hatte das Wetter einen noch größeren Einfluss auf die Strategie. So entschied sich das Team rund um Elia Erhart dafür, gleich zu Beginn des zweiten Qualifyings eine Zeit zu setzen. „Wir wollten die kälteren Temperaturen zu Beginn für eine schnelle Rundenzeit ausnutzen, leider ist die Strecke jedoch kurz vor Ablauf des Qualifyings wiedererwarten schneller geworden. Mehr als Startplatz 28 war für Pierre somit nicht möglich.“

Im Rennen knüpften die beiden Piloten an die starke Performance des Vortages an. So konnte man bis zum Pflichtboxenstopp einige Positionen gutmachen. Wegen eines unglücklichen Timings fiel man anschließend jedoch wieder etwas zurück. „Im Nachhinein wäre es besser gewesen, wenn wir ein paar Runden länger draußen geblieben wären. Ich bin nach dem Stopp in einer Viererkampfgruppe herausgekommen und habe dabei viel Zeit verloren. Unsere direkte Konkurrenz kam etwas später zum Stopp als wir und hatte bis dahin auf der Strecke freie Fahrt. Dadurch haben sie uns leider überholt“, so Erhart, der schließlich auf dem 27. Platz die Ziellinie überquerte.

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