9. September 2019

Elia Erhart freut sich auf einen spannenden Saisonendspurt

© Marko Tarrach

© Marko Tarrach

Für Elia Erhart und sein Team EFP Car Collection by TECE geht es langsam aber sich in die Endphase der diesjährigen Saison. So stehen mit dem Hockenheim- und Sachsenring bereits die letzten beiden Stationen im ADAC GT Masters auf dem Programm. Doch die Saison 2019 wird für den Röttenbacher damit noch nicht endgültig beendet sein. So wird er gemeinsam mit Florian Spengler im Oktober einen VLN-Lauf bestreiten, um auch auf der Nürburgring Nordschleife Erfahrungen im GT3-Fahrzeug zu sammeln.

„Ich freue mich unheimlich auf die nächsten Wochen. Zunächst gilt es für uns die Saison im ADAC GT Masters erfolgreich abzuschließen und danach zusammen mit dem Team Car Collection von Peter Schmidt einen Testeinsatz in der VLN zu absolvieren. Es wird für mich das erste Rennen überhaupt im GT3-Fahrzeug auf der Nürburgring Nordschleife sein. Dementsprechend fiebere ich diesem Auftritt bereits sehr entgegen, vor allem auch weil dieser Einsatz im Hinblick auf die Saison 2020 von großer Bedeutung ist“, blickt Erhart voraus.

Doch bevor sich der Mittelfranke der Herausforderung „Grünen Hölle“ widmet, wartet erst einmal am kommenden Wochenende der Hockenheimring auf ihn. Im badischen Motodrom möchte Erhart an das Vorjahr anknüpfen, als man teamseitig eine sehr gute Performance an den Tag legen konnte.

„Wir treten unsere Reise zum Hockenheimring mit dem nötigen Selbstbewusstsein an, da wir recht gute Erinnerungen an das letzte Jahr haben. Zwar ist uns hier in einem der beiden Qualifyings die Antriebswelle gebrochen, dafür war aber der Rennspeed richtig gut und wir konnten uns im stark besetzten Feld den 14. Platz sichern. Unser Ziel ist es in diese Regionen erneut vorzustoßen, denn damit würden wir unser Meisterschaftskonto mit weiteren Punkten aufstocken“, erklärt Erhart, der sich wie gewohnt das Cockpit des Audi R8 LMS mit Pierre Kaffer teilen wird.

Für Teilnehmer und Fans gleichermaßen ungewohnt bildet der Hockenheimring dieses Mal also nicht das große Saisonfinale. Seit 2011 war der 4,574 km lange Kurs in Baden-Württemberg durchweg der Austragungsort des abschließenden Showdowns, weshalb sich schon eine leichte Tradition entwickelt hatte. „Natürlich war es in den letzten Jahren ein gewisses Markenzeichen des ADAC GT Masters, trotzdem denke ich, dass der Sachsenring als Finalstätte in zwei Wochen auch für eine schöne Abwechslung sorgen wird. Wichtig ist, dass wir auf beiden Kursen unser Potential ausschöpfen und uns wieder nach vorne kämpfen. Hierzu haben wir seit dem Nürburgring sehr akribisch an uns aber auch am Fahrzeug gearbeitet. Nun gilt es für mich und Pierre während des Donnerstagstests bzw. in den freien Trainingssitzungen am Freitag ein gutes Setup zu entwickeln, mit dem wir in Hockenheim erfolgreich sein können.“

Der Fernsehsender Sport1 wird die beiden einstündigen Rennen am Samstag (ab 14:45 Uhr) und Sonntag (ab 13:05 Uhr) jeweils live und in voller Länge übertragen.

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