20. Mai 2019

Elia Erhart sammelt in Most weitere wichtige Meisterschaftspunkte

© Marko Tarrach

© Marko Tarrach

Bei der zweiten Saisonstation des ADAC GT Masters im Autodrom Most konnte Elia Erhart mit seinem Team EFP Car Collection by TECE erneut in die Punkteränge fahren. Gemeinsam mit seinem Fahrerkollegen Pierre Kaffer legte Erhart auch auf der tschechischen Rennstrecke wieder eine starke Performance an den Tag und fuhr im Samstagsrennen auf den 13. Platz. Insgesamt wäre für die Mannschaft rund um den Röttenbacher jedoch noch weitaus mehr möglich gewesen.

„Zunächst einmal freut es mich, dass wir wie schon in Oschersleben mit unseren beiden Fahrzeugen in die Punkte fahren konnten. Das Teilnehmerfeld des ADAC GT Masters ist so stark und eng beisammen, dass es unheimlich schwer ist, in diese Regionen vorzustoßen. Es ist daher wirklich toll, dass uns dieses Unterfangen an beiden bisherigen Saisonstationen gelungen ist. Leider hatten wir jedoch in den Qualifyings und speziell im zweiten Rennen unheimlich viel Pech, sonst hätten wir uns für unsere starke Performance noch deutlich mehr belohnen können“, schildert Erhart.

Bereits in den beiden freien Trainingssitzungen deutete sich an, dass die Audi R8 LMS des Teams EFP Car Collection by TECE auch auf der 4,212 km langen Strecke wieder glänzend aufgelegt sind. Die Ränge 6 und 13 bedeuteten für Erhart und seinen Teamkollegen Kaffer einen vielversprechenden Start ins Wochenende, der viel Zuversicht im Hinblick auf die beiden Renntage geben sollte.

Im ersten Qualifying fehlte Erhart dann allerdings das nötige Glück, um das Maximum aus dem Audi R8 LMS herausholen zu können. So verlor der 30-jährige Röttenbacher auf seiner schnellen Runde verkehrsbedingt rund vier Zehntelsekunden. „Es hat mich schon etwas geärgert, denn wir hätten doch deutlich weiter vorne stehen können. Aber im ADAC GT Masters muss eben alles auf den Punkt funktionieren.“

Vom 25. Startplatz aus hieß es dann für Elia Erhart eine Aufholjagd einzuleiten. Obwohl die Strecke in Most nur wenig Überholmöglichkeiten bietet, konnte Erhart sich dank einer fehlerfreien Leistung und starken Rundenzeiten immer weiter nach vorne arbeiten. Sein Teamkollege Pierre Kaffer setzte dies im zweiten Teil des Rennens fort und brachte das Fahrzeug am Ende auf dem 13. Platz ins Ziel.

Am Rennsonntag musste Erhart nach großem Pech die Rolle des Zuschauers einnehmen. Vom 18. Platz aus nahm sein Teamgefährte Pierre Kaffer den Start in Angriff, doch schon nach wenigen hundert Metern war das Rennen für ihn beendet. Der Audi Sport-Fahrer wurde in der ersten Kurve von einem anderen Fahrzeug getroffen und umgedreht. Da die Beschädigungen am Auto mit der Startnummer 11 zu groß waren, musste man vorzeitig aufgeben.

„Es ist unheimlich schade für uns, denn ein zweites gutes Ergebnis wäre hier in Most sicherlich möglich gewesen. Alle Fahrzeuge, die um uns herum gestartet sind, sind am Ende unter die Top-10 gekommen. Das zeigt, was für uns in Reichweite gewesen wäre, denn wir hatten unglaublich tollen Speed und haben uns sehr wohl gefühlt im Cockpit. Mein Dank geht vor allem an das Team Car Collection, die das Auto wieder einmal glänzend vorbereitet haben.“

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