17. September 2019

Elia Erhart verpasst die Punkteränge in Hockenheim nur knapp

© Marko Tarrach

© Marko Tarrach

Bei der vorletzten Saisonstation des ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring hat Elia Erhart mit seinem Team EFP Car Collection by TECE die Punkteränge nur ganz knapp verpasst. So belegte der Röttenbacher gemeinsam mit Pierre Kaffer im Samstagsrennen den 17. Platz. Am Folgetag startete das Fahrerduo einen erneuten Angriff auf die Top-15, doch über den 21. Rang sollte es hierbei letztendlich nicht hinausgehen.

„Wir haben an diesem Wochenende erneut alles gegeben, um in die Erfolgsspur zurückzufinden. Auch wenn wir am Samstag an den Punkterängen geschnuppert haben, sind wir vom Speed her leider immer noch nicht da, wo wir unter normalen Umständen hingehören. Wir stecken jedoch nicht auf und werden im Hinblick auf das Saisonfinale am Sachsenring weiter akribisch an uns aber auch am Audi R8 LMS arbeiten. Der Teufel steckt oftmals im Detail und dieses gilt es für uns schnellstmöglich zu finden“, resümierte Erhart anschließend.

Vor allem die Performance in den beiden Qualifyingsitzungen gab dem EFP Car Collection by TECE nach wie vor Rätsel auf. Während sich Elia Erhart in der ersten Session mit der 30. Position begnügen musste, kam auch dessen Teamgefährte Pierre Kaffer im zweiten Abschnitt nicht über die 27. Startposition hinaus.

„Wir haben uns im ersten Qualifying für eine etwas andere Strategie entschieden, da wir die freie Strecke zu Beginn der Session für eine schnelle Runde nutzen wollten. Mit fortlaufender Trainingsdauer ist der Kurs jedoch deutlich schneller geworden, weshalb die Taktik unter dem Strich nicht aufgegangen ist. Ferner mussten wir aber auch erkennen, dass uns der richtige Grundspeed nach wie vor fehlt. Diese Tatsache hat sich dann leider im zweiten Qualifying bestätigt. Für uns gilt es daher weiterhin die Ursache hierfür zu finden. Ich bin überzeugt davon, dass wir das Problem noch aufdecken werden, denn so schnell geben wir nicht auf.“

Immerhin konnten sich Erhart und Kaffer in den beiden Rennen noch bis auf die Ränge 17 und 21 vorarbeiten. Auch wenn die erhofften Meisterschaftspunkte damit ausblieben, wird das Fahrerduo diese positive Erkenntnis mit zum Finalwochenende auf den Sachsenring nehmen. „Wir haben sicherlich auch ein Stück weit von den Unfällen profitiert. Trotzdem präsentieren wir uns in den Rennen regelmäßig deutlich stärker als in den Qualifyings. Ich hoffe, dass wir das Niveau sehr bald angleichen können.“

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