10. Juni 2019

Schwieriges Rennwochenende für Elia Erhart auf dem Red Bull Ring

© Manfred Muhr

© Manfred Muhr

Bei der dritten Saisonstation des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring in Spielberg (Österreich) gaben Elia Erhart und sein Teamgefährte Pierre Kaffer alles, um an die starke Performance der letzten Rennen anzuknüpfen. Insgesamt sollte es jedoch nicht das Wochenende des eingespielten Fahrerduos werden. So war der 16. Platz im Samstagsrennen das Maximum für die beiden Piloten vom Team EFP Car Collection by TECE.

„Die Enttäuschung ist teamintern schon sehr groß. Wir haben uns nach den starken Aufritten in Oschersleben und Most einiges vorgenommen und dachten, dass wir auch am Red Bull Ring eine gute Rolle spielen können. Leider hat uns jedoch über das gesamte Wochenende hinweg der Speed gefehlt. Wir werden nun genau analysieren, woran es gelegen hat und hoffen in Zandvoort zu alter Stärke zurückzufinden“, bilanziert Erhart.

Dabei sah es in den beiden freien Trainingssitzungen so als, als könnte der Audi R8 LMS auch auf der Berg- und Talbahn in der Steiermark erneut um die Punkteränge mitkämpfen. Mit dem 18. und 20. Platz gelang dem Fahrerduo zumindest ein solider Start ins Wochenende.

„Der Einstieg war ganz in Ordnung. Allerdings hatten wir schon im freien Training den Eindruck, dass uns der Grundspeed etwas fehlt. In den beiden Qualifyings und Rennen hat sich das Ganze dann leider wirklich bewahrheitet“, so Erhart weiter. Zwar gelang es dem Röttenbacher gemeinsam mit seinem Teamgefährten Pierre Kaffer im Samstagsrennen einiges an Boden gut zu machen, mehr als der 16. Rang war jedoch nicht möglich. Damit verpassten die beiden Piloten schlussendlich ganz knapp die Punkteränge.

„Ich hatte einen ausgezeichneten Rennstart, mit dem ich mich von der 27. Startposition aus auf Rang 19 vorarbeiten konnte. Das Ganze hat mir zunächst sehr viel Hoffnung gegeben für den weiteren Verlauf, allerdings konnten wir das Tempo nicht über die komplette Renndistanz gehen. Am Ende ist es Platz 16 geworden, mit dem wir natürlich unter dem Strich nicht zufrieden sein können.“

Am Rennsonntag sollte neben dem fehlenden Grundspeed auch noch Pech hinzukommen. So musste Erharts Teamkollege Kaffer zu Rennhalbzeit den Audi R8 LMS nach einem Reifenschaden vorzeitig an der Box abstellen.

„Es waren sehr viele Trümmerteile auf der Strecke. Wir vermuten, dass diese auch der Auslöser für den Reifenschaden gewesen sind. Schade, aber nun heißt es das Wochenende abzuhaken und uns voll auf die nächsten Rennen zu konzentrieren. Ich bin zuversichtlich, dass wir hier wieder in die Erfolgsspur zurückfinden werden.“

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