14. Juli 2015

Zandvoort: Die nächsten Meisterschaftspunkte gesichert

Gruppe C Verlag

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Hinter Elia Erhart liegt ein wechselhaftes Wochenende auf dem Dünenkurs in Zandvoort. Nach einem durchwachsenen Qualifying, konnte er im ersten Lauf mit einer kleinen Aufholjagd sein Potenzial zeigen und die nächsten Meisterschaftspunkte sammeln.

Frohen Mutes war der 27-Jährige am vergangenen Wochenende in die Niederlande gereist um sich gemeinsam mit seinen Porsche-Kollegen dem 4,3 Kilometer langem Kurs zu stellen. Denn der Aufwärtstrend der letzten Rennen war klar erkennbar, so ging es zuletzt beim Heimrennen auf dem Norisring in die Top 10. „Ich möchte den positiven Trend bestätigen und in Zandvoort erneut in die Punkteränge fahren“, erklärte Erhart im Vorfeld.

Den Grundstein dafür wollte er bereits im Qualifying legen und sich einen Startplatz in den vorderen Reihen sichern. „Die Chance hat mir leider ein Konkurrent in meiner schnellsten Runde genommen, weil er mich blockiert hat“, berichtet der Röttenbacher. Somit reichte es leider nur für die Startplätze 17 und 19. „Die Ausgangsposition für die Rennen könnte natürlich besser sein, aber dann heißt es eben Vollgas und nach vorne fahren“, gab sich Erhart trotzdem optimistisch. Im Rennen am Samstag gelang ihm das dann auch. Bereits am Start ließ er einen Konkurrenten hinter sich und setzte dann zum Angriff auf den nächsten Konkurrenten an. Leider wurde dieser Kampf bereits in der vierten Runde durch eine Safety-Car-Phase unterbrochen. Am Ende konnte sich Erhart trotzdem mit Platz 14 die nächsten Meisterschaftspunkte holen und seinen Aufwärtstrend fortsetzen.

Als die Startampel am Sonntagmorgen auf „grün“ schaltete, stand Elia Erhart auf der 19. Position und war bereit erneut anzugreifen und nach vorne zu fahren. „Der Rennspeed am Samstag war gut, damit kann es auch am Sonntag weiter nach vorne gehen“, erklärte er im Vorfeld. Leider kam es dann anders als erhofft, die Reifen von Erharts 460 PS starkem Porsche ließen sich über die gesamte Renndistanz von 19 Runden nicht richtig auf Betriebstemperatur bringen. „Wir haben einfach keinen Grip auf die Reifen bekommen“, erklärt der 27-Jährige später. Der Röttenbacher versuchte trotz der technischen Probleme, alles zu geben und lieferte sich so auch über mehrere Runden ein packendes Duell mit dem Schweizer Rolf Ineichen. Als die Zielflagge geschwenkt wurde, beendete er auf dem 17. Rang liegend, den neunten Wertungslauf der aktuellen Saison.

Die nächsten Wertungsläufe führen den Porsche Carrera Cup erneut ins Ausland. Im österreichischen Spielberg werden am letzten Juli Wochenende die Motoren aufheulen. Im Hinblick auf das nächste Rennwochenende bleibt der Mittelfranke weiterhin optimistisch: „Auf dem Red-Bull-Ring hoffe ich, die nächsten Meisterschaftspunkte sammeln zu können“.

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